Camargue - Pferd Rasseportrait

Das Camargue – Pferd wird überwiegend in Südfrankreich im Rhonedelta, der Camargue, von "Manadiers" (Züchter von Stieren und Camargue-Pferden) gezüchtet. 1960 wurde die Rasse anerkannt. Es sind noch Spuren der Einkreuzung von Arabern und Berbern zu finden, die auf den Einfall der Mauren in Südfrankreich (730) zurückzuführen sind. Weitere Einkreuzungen wurden und werden nicht mehr vorgenommen. Das Camargue – Pferd verfügt über einen sogenannten „cow sense“, so dass es den Stierhütern der Camargue (Gardians) als Helfer beim Hüten der Stierherden dient. 

Gardians 1Gardians 2

 

 

 

 

 

 

 

 

Camargue PferdRassemerkmale:

Stockmaß 

  • Hengste / Stuten: 138-150 cm 

Farbe(n) 

  • Schimmel (Fohlen werden schwarz oder braun geboren)

Kopf 

  • Breite, flache Stirn
  • Nasenlinie gerade oder leicht konvex
  • Kleine, weit auseinander stehende Ohren
  • Kopf/Halsflach im Kopf liegende Augen
  • kräftige Ganaschen

Hals 

  • gut angesetzt
  • kurz - mittlere Länge
  • steile Schulter

Körper 

  • tiefe, breite Brust
  • kurzer Rücken
  • kurze, muskulöse Lendenpartie
  • Hufeflacher Widerrist
  • gut bemuskelte, abfallende Kruppe
  • tief angesetzter Schweif

Fundament 

  • Hufe sind überdurchschnittlich groß, um ein Einsinken
    im Sumpf zu verhindern, aber trotzdem sehr hart
  • ausgeprägte Gelenke
  • kräftige Gliedmaßen
  • langer Kötenbehang

 

Camargue-Pferd im WasserBesonderheiten  

  • hohe Widerstandkraft
  • genügsam, hart
  • freundliches, ruhiges Wesen
  • kann mit geschlossenen Nüstern unter Wasser fressen 
  • an Salzwasser und salzhaltige Pflanzen adaptiert
  • in allen drei Grundgangarten geregelt, wendig
  • lernbegierig
  • sehr trittsicher, ausdauernd
  • leichtfuttrig
  • Spätentwickler (erst 7-8-jährig ausgewachsen)